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Details zum Titel
Die stummen Schreie.

In Ruanda tobt der Bürgerkrieg. Als am 06.04.1994 der Präsident getötet wird, übernehmen Hutu-Extremisten die Macht. In 100 Tagen werden 800.000 Tutsi grausam ermordet. Auch Emmas Mutter ist unter den Opfern, allein flieht das Mädchen vor den Mörderbanden. Bei einer alten Hutu-Frau findet sie Unterschlupf und entkommt so dem Genozid. Das Trauma der Überlebenden verfolgt Emma über viele Jahre. Nur mühsam findet sie den Weg in ein neues Leben. Der ergreifende Roman wurde mit dem 'Prix des lycéens allemands' ausgezeichnet und liegt auch als Schullektüre in französischer Sprache vor ('Le mémoire trouée', Klett-Verlag). Unaufgeregt und in bemerkenswert klaren, schnörkellosen Sätzen wird Emmas leidvoller Weg erzählt. So entstehen Bilder, die eindrücklicher nicht sein könnten. Ein grandioser Versuch, das Unfassbare fassbar zu machen. Das schwierige Thema braucht Vermittlung, zumal der schlichte, schwarz-weiße Einband nicht sofort anspricht. Nachdrücklich empfohlen, auch in Schulbibliotheken.

Altersempfehlung (Verlag): 14 - 17 Jahre

Verantwortlicher Mitarbeiter
Autor(en) Combres, Elisabeth - Erster Verfasser (Personenname)
Ausgabe
Standortnummer 3242
ISBN/ISSN 978-3-414-82119-5
Schlagwörter Antolin
Jugendbuch
Antolin7
Psychisches Trauma
Geschichte 1994
Rwanda
Völkermord
Weibliche Überlebende
Klassifikation 4.7.6 HISTORY
Reihentitel (Band) ()
Materialart Bücher (Monografien)
Sprache Deutsch
Verlag Boje Verlag
Erscheinungsjahr 2010
Erscheinungsort
Umfang 128 S
Anmerkung
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