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Details zum Titel
Sternkinder.

"Sternkinder" nannte Clara Asscher-Pinkhof jene jüdischen Kinder, die sie in den Niederlanden betreute. Die meisten von ihnen sind von den Nationalsozialisten ermordet worden. Die Autorin schildert die vielen Stationen auf dem Leidensweg dieser holländischen Kinder: die Stigmatisierung durch den gelben Stern, den Ausschluß aus Kindergärten und Schulen, das Leben im Ghetto, die Deportation in die Vernichtungslager.

Die Erwachsenen kennen oder ahnen die tödliche Gefahr, doch sie bemühen sich darum, den Kindern so lange wie möglich ihre "kleine Welt" zu erhalten. Trotz der zunehmenden Einschränkungen und Verschlechterungen der Lebensbedingungen finden die Kinder immer neue Möglichkeiten, ihre Interessen und Phantasien auszuleben, zu spielen und fröhlich zu sein.

"Und dann geschah das Unbegreifliche: Sie durfte nicht mehr in die Schule gehen. Ihr Zeugnis vor den großen Ferien zeigte so großartige Noten, daß alle Mädchen es von oben bis unten studierten, doch ganz ohne Neid, weil sie zu gute Kameradinnen waren. Der Direktor hatte sie so gelobt, daß sie über und über errötete; aber nun gilt das alles nicht mehr, denn sie ist Jüdin."

Altersempfehlung (Verlag): 12 - 15 Jahre

Verantwortlicher Mitarbeiter
Autor(en) Asscher-Pinkhof, Clara - Erster Verfasser (Personenname)
Ausgabe
Standortnummer 3216
ISBN/ISSN 3-7891-0696-8
Schlagwörter Antolin
Antolin7
_NS-Zeit
Kind
NS-Zeit
Durchgangslager
Geschichte 1943-1945
Westerbork
Klassifikation 4.6.14 NS-Zeit
Reihentitel (Band) Oetinger Auslese ()
Materialart Bücher (Monografien)
Sprache Deutsch
Verlag Oetinger
Erscheinungsjahr 1999
Erscheinungsort
Umfang 222 S
Anmerkung
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